kundennutzen.ch: Praxisnahes Online-Marketing-Magazin zum Thema Kundennutzen für Websites. In diesem Magazin erfahren Sie Tipps und Tricks für KMU rund um Online-Marketing mit den Schwerpunkten Website-Promotion und Website-Optimierung.
Wir schreiben das Jahr 2009, oder doch nicht? Kaum zu glauben, aber viele so genannte Webdesigner verkaufen für gutes Geld uralte Technologie an kommerzielle Kunden. Und die Käufer wissen es nicht einmal! Handelt es sich hier um Betrug oder um einfaches festhalten an alten Hüten?
Würden es Ihnen gefallen heute ein neues Auto zu kaufen, bei dem die Technik 10 Jahre alt ist? Kaum, oder? Wer ein neues Auto kauft der möchte auch von den neusten Errungenschaften profitieren. Es geht nicht darum die allerneuste Technologie einzusetzen, aber sie sollte auch nicht aus der WWW-Steinzeit stammen. 10 Jahre sind in dieser Branche mit den ständigen Updates und rasender Weiterentwicklungen eine Ewigkeit. Wer sich an einen Profi wendet, der erwartet schlussendlich auch eine professionelle Lösung.
Beispiele gefällig? Schauen Sie den Quellcode von Websites an. Auch Laien können mit dieser Methode alte Techniken identifizieren.
Der Quellcode einer Seite zeigt den Aufbau einer HTML-Seite (Internetseite) an. Der Quellcode besteht vor allem aus so genannten TAGS (Anweisungen in Internetseiten). Hier ein kleines Beispiel:
<b>Dieser Text erscheint in fetter Schrift</b>
Der TAG <b> initiiert einen Text, der fett geschrieben wird. Der TAG </b> beendet das Fettschreiben wieder. Nach diesem System sind die meisten TAGS aufgebaut.
Den Quellcode finden Sie mit den folgenden Klicks, je nach Browser:
Noch immer ist die Mär verbreitet, dass man mit der Anhäufung von Schlüsselwörtern seine Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen verbessert. Oftmals werden in diesem MetaTAG über 100 Begriffe untergebracht! Diese alte Technik wurde immer wieder missbraucht. Die drei grossen Suchmaschinen werten diese Keywords deshalb nicht mehr aus.
Zu erkennen an <meta name="keywords" content="Stichwort 1, Stichwort 2, etc." /> oben in einer Seite.
Wichtig hingegen ist jedoch das MetaTAG Description!
In dieses TAG gehören ein bis zwei Sätze, die die entsprechende Internetseite genau beschreiben. Sätze und keine Schlüsselwörter notabene. Jede einzelne Seite eines Internetauftritts braucht eine eigene Beschreibung.
Den title-TAG einer Seite muss man nicht im Quellcode nachschlagen, sondern ist direkt im Browserkopf ersichtlich. An dieser Stelle werden jeweils von übermotivierten Webmastern unendliche viele Schlüsselwörter integriert. Suchmaschinen könnten diese Technik als Spamming (das Überfluten von Schlüsselwörtern) ansehen. Idealerweise verwendet man hier nur einige wenige Schlüsselwörter, die auf der Seite auch tatsächlich vorkommen. Gensauo wenig geeignet sind Texte wie z. B. "neue Seite".
Den title-TAG finden Sie in den Internetseiten weit oben in der Form von <title>Stichwort 1, Stichwort 2, etc.</title>. Dieser Text wird jeweils von den Browsern verwendet, wenn man ein Lesezeichen (Bookmark) anlegt.
Um es nochmals festzuhalten: Webdesigner müssen keine Suchmaschinenoptimierer sein. Sie müssen jedoch zumindest den MetaTAG Description und den title-Parameter richtig verwenden. Eine tiefere Einarbeitung in das Thema Suchmaschinenoptimierung ist jedoch wünschenswert, ganz im Sinne ihrer Kunden. Denn jeder Kunde will bei den Suchmaschinen ein gutes Ranking haben.
Früher verwendete man Tabellen nicht nur für die klassischen Tabellen, sondern diese dienten ganz allgemein für das Layout einer Webseite. Längst gibt es in Form der Cascading Style Sheets (CSS) eine neue Technik, die das alte Tabellendesign schon längst abgelöst hat resp. könnte. Internetauftritte ohne Tabellenlayout sind sehr viel schneller zu redesignen und sie verringern die Wartungskosten. Zudem bietet CSS viele neue und phantastische Möglichkeiten zur Seitengestaltung.
Das Tabellendesign erkennt man an den folgenden TAGS: TABLE, TR, TD
Wie beim Punkt Tabellendesign bereits erwähnt, so verhält es sich auf bei den Schriften. Die Anweisung für die Schrift gehört nicht mehr in eine Internetseite, sondern wird per externer CSS-Datei gesteuert. Damit werden auch die Dateien nicht mehr so aufgebläht. Zudem lassen sich mit dieser Technik die Schriftgrössen, Schriftfarben, etc. für den ganzen Internetauftritt innerhalb von weniger Sekunden neuen Bedürfnissen anpassen.
Website mit dieser alten Technik erkennt man an den TAGS <FONT>.
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Juhui, ein animiertes E-Mailsymbol. Solche Symbole sah man in den 90ern tausendfach. Heute gibts was ähnliches in Form von animierten Flashflächen.
Kleiner Hinweis: Versuchen Sie mal auf einer Webseite, auf der sich ständig etwas bewegt, in aller Ruhe zu lesen.
Darunter fehlt die Begrüssung der Besucher per "willkommen auf meiner Hompage" und ähnliches. Viele der Besucher vom von den Suchmaschinen und betreten eine Website durch eine Unterseite. Diese Besucher kriegen oftmals die Homepage (Startseite) gar nicht zu Gesicht!
Auf der Homepage sollten Websitebetreiber Ihre Schokoladenseite zeigen und die Besucher vor allem auf die grossen Vorteile ihres Produktes und Dienstleistungen aufmerksam machen.
Via Frameseinsatz können Webseiten in verschiedene Bereiche unterteilt werden, die unabhängig voneinander geladen werden. Frames werden vor allem für Navigations- oder Titelleisten eingesetzt, die sich nicht bzw. nicht häufig während des Besuchs einer Website verändern und deshalb nicht neu geladen werden müssen. Die Zeit der Framesites ist endgültig vorbei, da sie viele Nachteile haben. Frames erkennen Sie an folgendem Konstrukt:
<frameset framespacing="0" border="false" frameborder="0" cols="20%,80%">
<frame src="links.htm" name="Links" marginwidth="1" marginheight="1" scrolling="auto">
<frame src="titel.htm" name="Rechts" marginwidth="1" marginheight="1">
<noframes>
Moderne Browser sind sehr tolerant was Fehler in Webseiten betrifft. Viele HTML-Fehler können sie ausbügeln, ohne dass der Surfer etwas bemerkt. Trotzdem gehört schlechter HTML-Code nicht zum guten Stil eines "Profis". Kommunale Websites müssen heute barrierefrei (für alle zugänglich) sein, was wiederum einen korrekten Seitencode voraussetzt.
Bei http://validator.w3.org können Sie einfach überprüfen, wieviele Codefehler Ihre Internetseiten haben.

169 Fehler sind eindeutig zu viel.

Wenns ganz schlimm läuft ist die Seite nicht mal kontrollierbar.
Wenden Sie sich an eine Webagentur, die Ihre Mitarbeiter regelmässig in die neusten Technologien einweist. Falls Sie bei der Evaluation einer geeigneten Webagentur überfordert sind, wenden Sie sich an einen Berater. Die falsche Wahl der Mediaagentur kostet Sie schnell und gerne ein mehrfaches von den Gebühren, die Sie für einen Berater bezahlen.
Für Webdesigner gibt es schlussendlich viele Möglichkeiten um sich a-jour zu halten:
Autor: Walter B. Walser, Website-Promotion task-force.ch
Über den Autor: Walter B. Walser ist Technischer Kaufmann und Website-Analytiker. Er lebt seit 15-Jahren vom Internet und hat sich auf die Website-Promotion spezialisiert.
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