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Fachartikel Online-Marketing

Wie Sie im Online-Marketing erfolgreich Squeeze-Pages einsetzen

Informationen gemäss Stand vom 7.3.2011

erfolgreich Squeeze-Pages einsetzenSqueeze-Pages erobern das Web. Wurde diese Marketingmethode früher vor allem von Infomarketern angewendet, so wird dieses System immer mehr von Beratern und Firmen aller Art eingesetzt. Was eine Squeeze-Page ist, was man dafür benötigt und wie man sie anwendet erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist eine Squeeze-Page?

Die Squeeze-Page ist eine spezielle Seite auf einem Internetauftritt, die den Besucher dazu bewegen soll, seine E-Mailadresse zu hinterlassen. Der Name kommt daher, dass ein gewisser Druck auf den Surfer ausgeübt wird (to squeeze = pressen oder quetschen). Der Besucher wird erst auf die gewünschte Seite gelassen, wenn er seine E-Mailadresse erfasst hat.

In vielen Fällen wird auch nach dem Nachnamen oder Vornamen gefragt, damit der Besucher in den E-Mails persönlich angesprochen werden kann.

Squeeze-Page

Squeeze-Pages werden meistens dazu benutzt, um ein Geschenk an den Besucher zu kredenzen. Gleichzeitig wird mit der E-Mailadresse des Besuchers der eigene E-Mailverteiler resp. eine E-Mailliste aufgebaut.

Wie läuft der ganze Prozess bei Squeeze-Pages grundsätzlich ab?

Beispiel: Wie können Berater eine Squeeze-Page einsetzen?

Bei Beratern geht es vor allem darum, sich als Experten in ihren Gebiet zu positionieren. Berater aller Fachrichten senden z. B. eine interessante Informationsbroschüre und koppeln die erfassten E-Mailadressen mit einem Follow-Up-Autoresponder. Dieser Follow-Up-Autoresponder versendet vollkommen automatisch in regelmässigen Abständen eine E-Mail an seine Abonnenten.

Es gibt eine bekannte Marketingthese die besagt, dass Interessenten erst ab dem siebten Kontakt Vertrauen in eine Firma aufgebaut haben und dann etwas kaufen. Also stellt man regelmässige Kontakte per E-Mail her. Diese E-Mails sollen keine platte Werbung, sondern interessante Infos für die Abonnenten beinhalten. Marketing-Experten empfehlen nur ca. 20 bis 25% der Informationen mit Eigenwerbung zu bestücken. Zuviel Werbung provoziert den Abonnenten jeweils zum Abmelden des Abos. Konkret geht es darum, sich regelmässig beim potentiellen Kunden mit interessanten Infos zu melden um bei konkretem Bedarf als potentieller Lieferant einbezogen zu werden.

So könnte der Ablauf in der Praxis aussehen

Follow-Up-Autoresponder

Was braucht man für eine Squeeze-Page?

Da sich Abonnenten auch wieder abmelden dürfen, braucht es noch

Wie richtet man eine Squeeze-Page ein?

Dieser Vorgang ist vom eingesetztem Newslettersystem resp. Follow-Up-Autoresponder-Programm abhängig. Jedoch ist bei allen Systemen der Vorgang ähnlich. Am besten eignet sich dazu ein Online-Dienst, mit dem Sie eine unbegrenze Anzahl von Mailinglisten einrichten können. Marktleader in diesem Marktsegment ist der englischsprachige Online-Dienst von AWeber (der Dienst lässt sich im ersten Monat für 1 $ testweise benutzen). Sehen wir uns den Vorgang als Beispiel beim deutschsprachigen Dienst Flatrate-Newsletter (der Dienst lässt sich 14 Tage gratis testen) an.

Als Alternative zu diesen Online-Diensten lässt sich auch ein Follow-Up-Autoresponder auf dem eigenen Server installieren und nutzen. Dazu eignet sich beispielsweise das deutschsprachige Programm Mailresponder.

Zuerst braucht wir die eigentliche Squeeze-Page. Diese gestalten Sie selbst oder Sie laden sich im Web professionelle Vorlagen herunter.

Die Squeeze-Page muss aus
- einem attraktiven Text
- einem Formular für die Eintragung der E-Mailadresse
- und dem entsprechenden Code, den wir vom Softwarehersteller erhalten, bestehen. Dabei wird der FORM TAG angepasst. Beispiel:
<form name="subscribeform" method="post" action="http://www.url-des-anbieters.de/eintrag.php">

Dann erstellen wir eine einfache Internetseite, wo wir uns für die Anmeldung bedanken.

Nachdem der Besucher eine E-Mail erhalten hat und den Link darin angeklickt hat, erscheint die zweite Bestätigungsseite. Auf dieser Seite kann man sich nochmals für die Eintragung bedanken und bietet hier den Downloadlink für das Geschenk an. Die E-Mailadresse ist nun definitiv im Verteiler und wir sind aus rechtlicher Hinsicht auf der sicheren Seite.

Sollte die erfasste E-Mailadresse des Besuchers einen Fehler haben (z. B. fehlt das @-Symbol), so erscheint eine Seite mit dem Hinweis auf einen Fehler in der E-Mailadresse.

Die drei erstellen Dateien sind einfache Internetseiten mit dem entsprechenden Text, mehr wird nicht benötigt. Im Verwaltungszentrum der Software müssen wir jetzt nur noch die genaue Adresse dieser drei Dateien eintragen:

Parameter für die Anmeldung

Nachtrag: In den einzelnen E-Mails an die Abonnenten wird jeweils ein Link hinzugefügt, wo man das Abonnement kündigen kann. Sie brauchen deshalb nochmals zwei Dateien.

Nachdem der Abonnent den Abmeldelink angeklickt hat, erscheint eine Internetseite, bei dem man sich vom Abonnenten verabschiedet.

Sollte der Abonnent z. B. zweimal den Abmeldelink anklicken, erscheint eine Seite mit einem Hinweis, dass die zu löschende E-Mailadresse nicht mehr im Verteiler ist.

Auch diese beiden Seiten werden der Software mitgeteilt.

Parameter für die Abmeldung

Nachdem diese Schritte durchgeführt wurden, muss man den ganzen Ablauf noch testen. Läuft alles, kann man mit der Vermarktung der Seite beginnen.

Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Website-Promotion

Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert.

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Mehr zu diesem Thema: Was zum Kuckuck ist ein Follow-Up-Autoresponder und was stellen geschickte Profis damit an?

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