Checkliste
Wie schütze ich mich gegen Spam?
Bei immer mehr E-Mailanwendern verstopfen Werbe-E-Mails den Posteingang. Selbst wer selten online ist, bleibt meist nicht lange davon verschont. Ganz vermeiden lässt sich das Ganze nicht, aber zumindest lässt sich das Übel etwas eindämmen.
- Synonyme für Werbemüll
Spam, Junkmail. Auch Kettenbriefe und Virenwarnungen, sogenannte Hoaxes, gehören in die Rubrik Spam.
- Zweit-Adresse verwenden
Setzen Sie Ihre Haupt-E-Mailadresse nur sparsam ein. Verwenden Sie eine anonyme Zweitadresse oder eine Wegwerfadresse (Diese Wegwerfadressen löschen sich nach einer bestimmten Zeit selber) für einmalige Aktionen wie z. B. Downloads, bei
der Teilnahme an Online-Spielen, beim Mitmachen in Diskussionsforen, beim Mitbieten in Auktionen und der Veröffentlichung von Kleinanzeigen.
- Schutzfunktionen nutzen
Nutzen Sie die Spam-Schutzfunktionen, die einige E-Mailprovider anbieten.
- Filterfunktionen verwenden
Nutzen Sie die Filterfunktionen Ihres E-Mailprogrammes, um E-Mails mit bestimmten Merkmalen direkt auf dem Server zu löschen oder zumindest direkt nach dem Herunterladen automatisch in den Papierkorbordner zu verschieben.
- Spamfilter
Spamfilter sind Programme, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Werbemüll erkennen und von der regulären Post trennen. Es gibt sogar einige kostenlose und hervorragende Spamfilter.
- Verschlüsseln der E-Mailadresse auf dem Server
Verschlüsseln Sie Ihre E-Mailadresse auf dem eigenen Internetauftritt, um den Suchrobotern, die ganze Websites regelmässig abscannen um E-Mailadressen zu sammeln, ihre Arbeit zu erschweren.
- Adressenverbreitung vermeiden
Versenden Sie keine Massen-E-Mails an Freunde und Bekannte via Befehl CC, sondern ausschliesslich via Befehl BCC. Für Adressensammler sind mit E-Mailadressen geschwängerte E-Mails ein gefundenes Fressen.
- Totstellen
Antworten Sie nie auf Spam. Wer antwortet, zeigt damit auch, dass er die E-Mails öffnet. Damit wird Ihre Adresse nur noch kostbarer und ggf. kriegen Sie noch mehr Junk-E-Mails.
Klicken Sie niemals auf die Hyperlinks in den E-Mails. "Moderne" Spammer erkennen sofort, wer dem Link gefolgt ist und damit wird Ihre E-Mailadresse auch als aktiv eingestuft.
Aktivieren Sie während Ihrer Abwesenheit nicht den Autoresponder, weil damit auch die Spammer informiert werden. (Sofern in den erhaltenen E-Mails die Rücksendeadresse nicht gefälscht wurde)
- Wer den Aufwand nicht scheut
Bei Spammern aus dem deutschsprachigen Raum können Sie den entsprechenden Versender anschreiben und ihn auf seine illegale Tätigkeit hinweisen. Verwenden Sie dazu vorbereitete Text-Bausteine.
- Wer den Aufwand nicht scheut
Bei Spammern aus dem deutschsprachigen Raum können Sie den entsprechenden Providern schreiben und auf das Spamming ihres Kunden aufmerksam machen. Bei den meisten seriösen Hosting-Providern ist das Spamming vertragsmässig untersagt. Verwenden Sie dazu vorbereitete Text-Bausteine.
- Boykott
Der Versand von Spam ist in vielen Ländern nicht legal. Unterstützen Sie deshalb keine Firmen, die mittels Spam arbeiten. Selbst wenn Ihnen das Angebot zusagen sollte, kaufen Sie bei "sauberen" Firmen.
Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Online-Marketing
Über den Autor: Walter B. Walser ist Technischer Kaufmann und Website-Analytiker. Er lebt seit 15-Jahren vom Internet und hat sich auf die Website-Promotion spezialisiert.
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