
Online-Marketing Checkliste
Wie versendet man Newsletter?
Der Versand eines Newsletters ist abhängig von der Auflage, dem Budget und der gewünschten Professionalität des Newsletter-Versenders. Mit welchen technischen Mitteln kann der Newsletter grundsätzlich versendet werden? Erfahren Sie mehr in dieser Checkliste.
Grundsätzliche Versand-Arten
- Sehr kleine Auflagen (+/- 100 Stück)
Für kleinste Versände kann das eigene E-Mailprogramm via Befehl BCC sowie einer Textverarbeitung oder einer Datenbank mit einer Serienbrieffunktion verwendet werden. Die Bewirtschaftung der E-Mailadressen erfolgt manuell (Ein- und austragen der Adressen).
- Versand via Newsletter-Software auf dem eigenen PC (+/- 1'000 Stück)
Für kleinere Versände gibt es spezielle Newsletter-Programme, die auf einem PC installiert werden. Diese Programme ersetzen das konventionelle E-Mailprogramm und verwenden den STMP-Server des Access-Providers. Die Bewirtschaftung der E-Mailadressen erfolgt normalerweise manuell.
- Versand via Script auf dem eigenen Webserver
Bei einer einfachen Lösung werden die E-Mailadressen in einer Textdatei abgelegt. Bei einer professionelleren Lösung werden die Adressen in einer Datenbank wie z. B. MySQL gespeichert. Die Bewirtschaftung der E-Mailadressen erfolgt direkt durch die Newsletterabonnenten (An- resp. Anmeldung zum Abonnement).
Abklärungen die vorzunehmen sind: Welche Programmiersprachen und Datenbanken laufen auf dem Server? (z. B. PHP, Perl, MySQL). Ist das Know-how vorhanden, um das Script selbst zu installieren und ggf. an eigene Bedürfnisse anzupassen?
- Kostenlose/kostenpflichtige Dienstleister
Eine weitere Möglichkeit ist der Versand via kostenloser (beinhaltet in der Regel Fremdwerbung) oder kostenpflichtiger (beinhaltet keine Fremdwerbung) Dienstleister. Die An- resp. Abmeldung des Newsletters erfolgt auf der eigenen Website (Dazu müssen einige wenige Zeilen Code auf dem eigenen Internetauftritt integriert werden). Der eigentliche Service und der Newsletterversand wird jedoch auf dem Server des Dienstleisters vorgenommen. Dort kann man in einem Passwortbereich alle wichtigen Einstellungen vornehmen und eben auch die Newsletter versenden.
Beispiel eines Newsletter-Systems
- ASP Outsourcing
Die Luxuslösung ist der komplette Versand inkl. Handling und weitere Services via Internet-Dienstleister. Der Versand per Dienstleister ist vor allem bei sehr grossen Auflagen sinnvoll und bei technischen Bedürfnissen wie z. B. Tracking und Bouncemanagement.
Wie werden Bounces behandelt? Bounces sind unzustellbare E-Mails.
(Hard-Bounce = nicht erreichbare E-Mailadresse. Soft Bounce = Temporär nicht erreichbare E-Mailadresse.)
Ist ein Tracking notwendig? Beim Tracking wird ermittelt, welche Leser welche Links anklickten.
Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Website-Promotion
Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert.
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