
Online-Marketing Checkliste
Was beim Herausgeben eines Newsletters zu beachten ist
Empfohlene Bestandteile des Newsletters
- Aussagefähiger Betreff.
- Name des Newsletters.
- Erscheinungsdatum und die Ausgabennummer.
- Hinweis, wieso der Empfänger die E-Mail bekommt.
- Hinweis, in welchen zeitliche Abständen der Versand erfolgt.
- Inhaltsverzeichnis bei grösseren Newslettern.
- Den eigentlichen Text.
- Eventl. Anzeigen.
- Eventl. eine ISSN-Nummer organisieren.
- Hinweis zum Abonnieren und Abbestellen.
- Hinweis für eine Weiterempfehlung.
- Hinweis für den Disclaimer.
- Hinweis wegen dem Copyright.
- Hinweis für Werbemöglichkeiten.
- Ein umfassendes Impressum.
Tipps zum Inhalt und zur Form
- Bestätigen Sie das Abo eines Newsletters.
- Versprechen Sie den Abonnenten, die E-Mailadresse nicht weiterzugeben und halten Sie sich auch daran.
- Der Newsletter muss dem Leser zwingend einen Nutzen bringen.
- Der Inhalt muss für die entsprechende Zielgruppe aufbereitet werden.
- Der Text sollte nicht reisserisch, sondern sachlich/fachlich sein.
- Newsletter immer im Text-Format, nicht im HTML-Format versenden (Ausnahme: wenn der Abonnent zwischen beiden Typen wählen kann).
- Verzichten Sie auf Datei-Anhänge.
- Verwenden Sie keine Umlaute und Sonderzeichen.
- Machen Sie jeweils bei ca. 60-65 Zeichen einen harten Zeilenumbruch.
- Achten Sie auf die Orthographie und den Schreibstil.
- Hyperlinks kommen auf eigene Zeilen.
- Verkaufen oder tauschen Sie keine E-Mailadressen.
- Archivieren Sie die älteren Newsletter auf Ihrer Website.
- Der Newsletter sollte regelmässig erscheinen, nicht zu oft - aber auch nicht zu selten.
- Der Newsletter sollte echte Infos statt nur eine Linksammlung auf die eigene Website beinhalten.
- Geben Sie den Lesern die Möglichkeit, sich einfach zu Inhalten zu äussern, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben.
- Reagieren Sie schnell auf Input Ihrer Leser.
- Versenden Sie die E-Mails mit einer funktionierenden Reply-Adresse.
Inhalte und Quelle
- Aktualitäten: Informationen aus der Branche, News von Partnern, Pressemitteilungen, neue Verordnungen, neue Gerichtsurteile die für die Branche massgebend sind, neue Marktforschungsstudien, Buchbesprechungen von Neuerscheinungen, Hinweis auf Fachartikel in Fachorganen, Branchenklatsch, Berichte über aktuelle Trends, Leserfragen beantworten, Expertenmeinungen.
- Produkte und Dienstleistungen: Schnäppchen,
Sonderangebote, Restposten, Schlussverkäufe, neue
Produkte und Dienstleistungen vorstellen, neue Preise, Saisonangebote und bestimmte Festtagsangebote (z. B. Muttertag), Angebote für Spezialanlässe (wie z. B. Fussball Weltmeisterschaften).
- Anlässe: Tag der offenen Türe, Fachkongresse, Seminare, Messebeteiligungen, Verbandssitzungen, Online-Chat mit Fachleuten.
- Tipps & Tricks: Nützliche Checklisten, Vorstellung von Problemlösungen, Spartipps, Finanzierungstipps, nützliche Links, neue Websites, Literaturtipps, Studien.
- Interna: Vorstellung neuer Mitarbeiter und Abgänge, neue Filialen, Änderungen in der Logistik und im Verkauf, Geschäftsberichte.
- Sowie: Gastkommentare von Partnern.
Werbung im Newsletter
- Werbung sollte als Werbung gekennzeichnet werden.
- Werbung sollte nur integriert werden, wenn sie zum Thema des Newsletters passt.
- Die Anzeigen sollte nicht mehr als maximal 7 Zeilen umfassen und vor allem nicht länger als die eigenen Beiträge sein.
- Achten Sie auf die Wortwahl des Textes. Ein schlechter oder reisserischer Text wirkt sich auch negativ auf Sie als Newsletter-Herausgeber aus.
Wie macht man den Newsletter bekannt?
- Weisen Sie bereits auf der Homepage auf den Newsletter hin.
- Machen Sie für den Newsletter eine eigene Rubrik / Button.
- Weisen Sie Interessenten für den Newsletter klar darauf hin, was ihnen Ihr Newsletter wirklich bringt.
- Stellen Sie ein Archiv mit älteren Newslettern zur Verfügung.
- Weisen Sie darauf hin, dass der Newsletter kostenlos ist.
- Weisen Sie Ihre Leser schon bei der Bestellung darauf hin, dass sie den Newsletter auf einfache Art auch wieder abbestellen können.
- Veröffentlichen Sie exklusive, wertvolle Inhalte und machen Sie dies bereits auf der Homepage bekannt.
- Schaffen Sie zusätzliche Anreize um den Newsletter zu abonnieren, zum Beispiel Gewinnspiele.
- Veröffentlichen Sie sogenannte Testimonials, also E-Mails von zufriedenen Abonnenten.
- Informieren Sie an jeder denkbaren Stelle im Web, dass Ihr Newsletter existiert.
- Betreiben Sie Anzeigentausch mit anderen Anbietern, die ein ähnliches Zielpublikum ansprechen.
- Fordern Sie Ihre Abonnenten auf, Ihren Newsletter weiter zu empfehlen. Zufriedene Leser, die Ihr Angebot zu schätzen wissen, werden dieser Bitte sicherlich gerne nachkommen.
- Geben Sie zusätzliche Anreize. So wäre beispielsweise ein kleiner Gewinn für jeden Leser möglich, der einige neue Leser wirbt.
- Richten Sie sich eine eigene Subdomain für den Newsletter ein (z. B. newsletter.unsere-firma.ch) Dies ermöglicht Ihnen, den Newsletter eigenständig in Suchmaschinen, etc. zu promoten.
- Machen Sie Bannerwerbung auf anderen Websites.
Technik
- Mit welcher Software/Dienstleister werden die Newsletter verwaltet und versendet?
- Können die Newsletter personalisiert werden?
- Werden die Links getrackt?
- Wie wird der Erfolg gemessen?
- Sind die Landeseiten erstellt worden?
- Wurden die Newsletter auf mehreren E-Mail-Clients getestet?
Organisation
- Wer ist für den Inhalt verantwortlich?
- Wer ist für die Orthographie verantwortlich?
- Wer ist für die Technik verantwortlich?
- Sollen einzelne Dienstleistungen via Outsourcing betrieben werden?
- Sollen Inhalte eingekauft werden?
Autor:Walter B. Walser, task-force.ch Online-Marketing
Über den Autor: Walter B. Walser ist Technischer Kaufmann und Website-Analytiker. Er lebt seit 15-Jahren vom Internet und hat sich auf die Website-Optimierung sowie die Website-Promotion spezialisiert.
