Online-Marketing Checkliste
Die 10 grössten E-Mailsünden
- Spam
Versenden Sie keinen Spam (Werbemüll). Versenden Sie keine Massen-E-Mails an Unbekannte, in der irrigen Meinung, diese E-Mails könnten irgendjemanden freuen oder interessieren. Versender von Spam setzen sich auf dasselbe Niveau wie die Pornoanbieter, Viagraverkäufer, etc.
- E-Mailanhänge I
Versenden Sie nicht ungefragt E-Mailanhänge über 10 MB. Komprimieren Sie die Dateien vor dem Versand. Das E-Mailprotokoll eignet sich nicht für den Versand von grossen Dateien und die Anhängsel werden aus technischen Gründen jeweils um rund einen Drittel grösser. Um verstopfte E-Mailserver zu vermeiden haben viele Provider und Firmenserver Restriktionen, was die Grösse der Attachments betrifft.
- E-Mailanhänge II
Versenden Sie keine E-Mailanhänge ohne zu wissen, ob der Adressat diese will oder überhaupt lesen/weiterverarbeiten kann. Versenden Sie den Text direkt im E-Mail und nicht z. B. im Word-Format. (Ausnahme: es ist mit dem Empfänger abgesprochen, klären Sie aber noch die Version/Typ des Dateiformates ab)
- E-Mailformat
Versenden Sie Ihre E-Mails im Text- und nicht im HTML-Format. Text-E-Mails sind kompakter, können keine Javascript-Viren enthalten und können auch nicht mit Farben und exotischen Schriften misshandelt werden.
- Anstand
Versenden Sie keine E-Mails ohne höfliche Anrede und einen höflichen Gruss (Netikette). Antworten Sie so schnell, wie auch Sie Ihre Antwort erhalten möchten.
- Blamagen
Versenden Sie keine Hoaxes (Virenwarnungen) und Kettenbriefe. Damit blamieren Sie sich nur und outen sich als Newbie (Internetneuling).
- Viren
Versenden Sie keine Viren. Besorgen Sie sich ein aktuelles Antivirenprogramm. Aktualisieren Sie die Virensignaturen täglich.
- GROSSSCHREIBEN
Schreiben Sie nicht GROSS. GILT IM INTERNET ALS SCHREIEN.
- BCC anstatt CC
Wenn Sie ein E-Mail an mehrere Personen versenden, die sich nicht gegenseitig kennen, verwenden Sie für die Kopien nicht den Befehl CC (CarbonCopy), sondern die Anweisung BCC (Blind-CarbonCopy). Sie berücksichtigen damit die Datenschutzbestimmungen.
- Richtige Konfiguration
Arbeiten Sie nicht mit einem falsch konfigurierten E-Mailprogramm. Testen Sie das Programm ausgiebig. Senden Sie sich zur Kontrolle selbst mal eine E-Mail. Fragen Sie die Empfänger, die andere E-Mailprogramme verwenden, wie bei ihnen die E-Mails ankommen.
Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Website-Promotion
Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert.
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