Online-Marketing Checkliste
Wann haben Sie Ihre Webformulare zum letzten Mal überprüft?
Informationen gemäss Stand vom 24.1.2011
Webformulare sind eine Schwachstelle in sehr vielen Internetauftritten. Worauf ist zu achten? Hier einige Tipps und Tricks im Umgang mit Formularen auf der Website.
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Weniger ist mehr
Verwenden Sie nur unbedingt notwendige Felder. Niemand füllt gerne umfangreiche Formulare aus. Zu grosse Formulare können einen Interessenten davon abhalten mit Ihnen in Kontakt zu treten. Verlangen Sie keine Daten, die Sie auch selber ermitteln können.
- Pflichtfelder sichtbar machen
Zeigen Sie welches Pflichtfelder sind. Als Standard hat sich das Sternchen * etabliert.
- HTML-Möglichkeiten sinnvoll ausnützen
Übersichtliche Formulare bestehen aus Eingabefeldern, Kontrollkästchen, Auswahlmenüs und Optionsschaltflächen. Vermeiden Sie, dass der Benutzer selber viel eintippen muss.

- Cascading Style Sheets (CSS) verwenden
Verwenden Sie Designelemente von CSS um die grauen Standardformulare übersichtlicher zu gestalten.
- Ratestunde vermeiden
Die Felder dürfen dem Benutzer keine Rätsel aufgeben. Bezeichnen Sie die Felder in einer verständlichen Weise und zeigen Sie ggf. anhand eines Beispiels welche Werte erwartet werden.
- Plausibilität beachten
Überprüfen Sie, sofern möglich, die Felder auf Plausibilität. (Um die Konsistenz der Daten zu gewährleisten, sollte bei Dateneingaben deren Plausibilität, d. h. logische Fehlerfreiheit geprüft werden. Ein Beispiel dafür ist, dass eine deutsche Adresse eine fünfstellige numerische Postleitzahl haben muss, während die schweizerische Postleitzahl zwar auch numerisch ist, aber nur vierstellig sein darf.)
- Empfang bestätigen
Nach Benützung des „Senden-Knopfes“ bestätigen Sie dem Benutzer, dass Sie die Informationen erhalten haben.
- Kontrollkästchen Kopie
Fügen Sie ggf. ein weiteres Feld hinzu: „Klicken Sie hier, um eine Kopie der Anfrage zu erhalten“. Damit kann der Anwender selber bestimmen, ob er eine Kopie seiner Anfrage bekommt.
- JavaScript vermeiden
Vermeiden Sie beim Versand der E-Mail ausschliesslich den Einsatz der JavaScript-Technik. Einige Anwender haben bewusst oder unbewusst diese Funktionalität in ihrem Browser deaktiviert.
- Schreiben in die Datenbank
Wenn die Angaben des Erfassers direkt in eine Datenbank einfliessen, so müssen die erfassten Daten unbedingt überprüft werden, bevor sie in der Datenbank gespeichert werden. Wie erwähnt reicht die Prüfung durch JavaScript bei weitem nicht aus. Bevor der Server die Informationen in der Datenbank ablegt müssen diese Daten minutiös geprüft werden, damit Ihre Datenbank nicht von irgendwelchen Strolchen beschädigt oder missbraucht wird. So muss U. A. überprüft werden, ob in den Daten des Erfassers kein (schädlicher) Programmcode enthalten ist.
- Formulartest
Überprüfen Sie regelmässig Ihre Formulare, vor allem dann, wenn Sie keine Eingänge via Website verbuchen konnten. Im schlimmsten Fall kann durch einen Softwareupdate Ihres Providers ein Formular nicht mehr richtig funktionieren. Überprüfen Sie auch, ob das System geeignete und verständliche Fehlermeldungen bei Falscheingaben produziert.
- Spamschleudern vermeiden
Das Programm, welches das E-Mail generiert und versendet sollte gewissenhaft alle Formular-Einträge überprüfen. Falsch programmierte Scripts können dazu führen, dass Ihr Programm zum Versenden von Spam missbraucht werden kann.
- Kontaktformular-Generator
Es gibt auch Kontaktformular-Generatoren. Unter den folgenden URLs finden Sie zwei deutschsprachige Beispiele:
http://www.foxyform.de
Erstellen Sie Ihr eigenes Kontaktformular in wenigen Sekunden. Natürlich kostenlos und mit einem Spamschutz.
http://www.kontaktformular.org
Hier können Sie die benötigten Dateien herunterladen. Als Systemvoraussetzung brauchen Sie einen Webspace mit PHP und die GD-Library.
Unter den folgenden URLs finden Sie zwei englischsprachige Beispiele:
http://www.tele-pro.co.uk/scripts/contact_form/
oder auch
http://www.jotform.com/
Autor: Walter B. Walser, Webpromotion
Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert.
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