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In diesem Beitrag erfahren Sie die Grundlagen um ein E-Mailprogramm richtig zu konfigurieren. Konkret geht es um Theorie und Praxis.
Jede Firma mit einer eigenen Internetdomäne kann eigene E-Mailadressen anlegen. So erhalten die Mitarbeiter jeweils ihre E-Mailpostfächer. Aus organisatorischen Gründen kann man jedoch noch weitere Konten anlegen: Für Bestellungen, für Transaktionsemails und z. B. ein Konto für die abonnierten Newsletter. Viele Kleinunternehmer nutzen diese Möglichkeiten viel zu selten, weil sie nicht wissen wie man eine E-Mailadresse installiert. Dabei ist eine neue E-Mailadresse in weniger als 5 Minuten erstellt und installiert.
Es gibt zwei Methoden um mit E-Mails zu arbeiten, die POP3- und die neuere IMAP-Methode. Zuerst widmen wir uns der POP3-Methode.
Ein Geschäftspartner sendet Ihnen eine E-Mail. Diese geht aber nicht direkt an Sie, sondern wird auf Ihrem Konto bei Ihrem E-Mailprovider gespeichert. So ein Konto ist ähnlich wie ein Postfach bei der Post. Sie müssen dieses Postfach regelmässig leeren. Sobald Sie wieder in Ihrem Büro sind, starten Sie Ihr E-Mailprogramm und diese E-Mails werden auf Ihren Computer heruntergeladen. Nach diesem Vorgang werden die E-Mails beim Konto Ihres Providers gelöscht.
So zumindest in den meisten Fällen.
Ein Geschäftspartner sendet Ihnen eine E-Mail. Diese geht aber nicht direkt an Sie, sondern wird auf Ihrem Konto bei Ihrem E-Mailprovider gespeichert. Starten Sie Ihr E-Mailprogramm und diese E-Mails werden direkt auf dem Server Ihres Providers gelesen und beantwortet. Nach diesem Vorgang werden die E-Mails auf dem Konto Ihres Providers gelassen. IMAP wurde mit dem Zweck entworfen, den Zugriff auf E-Mails so bereitzustellen, als befänden sich diese auf dem lokalen Computer. Im Gegensatz zu POP3-Methode verbleiben die E-Mails auf dem Server und werden dort verwaltet.
Die IMAP-Methode hat dann Vorteile, wenn Sie fern von Ihrem Arbeitsplatz auf Ihre aktuellen E-Mails, aber auch auf ältere E-Mails einen Zugriff haben müssen. Diese Methode eignet sich auch dann bestens, wenn mehrere Mitarbeiter auf die gleichen E-Mails Zugriff haben müssen. Anwender, die nur auf einem Computer stationär arbeiten, können von IMAP nicht profitieren.
Welche Infos brauchen E-Mailprogramme (z. B. Outlook Express, Outlook, The Bat, Thunderbird, Lotus Notes und weitere) um E-Mails zu empfangen und zu senden?
Bevor Sie eine neue E-Mailadresse verwenden können, müssen Sie diese im Passwortbereich Ihres Servers zuersteinmal einrichten.
Die Parameter für die Einstellungen Ihres E-Mailprogrammes erhalten Sie bei Ihrem Provider. Sehen wir uns einmal an, was Sie erhalten werden.
Achtung: Die hier erwähnten Beispiele der Einträge nützen Ihnen nichts. Die richtigen Parameter erhalten Sie vom Provider, der Ihre E-Mails hostet.
Tipp: Halten Sie alle Einstellungen schriftlich fest und bewahren Sie diese gut auf. Sollten Sie die Einstellungen bei einer PC-Neuinstallation wieder benötigen, so können Sie sofort wieder darauf zugreifen.
Falls Sie die IMAP-Methode verwenden wollen, die Ihr Priver unterstützen muss, fallen die Postionen POP3-Eintrag und POP3-Port weg. In diesem Fall brauchen Sie die Einstellungen für das IMAP-Protokoll:

Eigentlich würden diese Parameter bereits reichen. Einige Provider verlangen oftmals aus Sicherheitsgründen weitere Einstellungen.

Ihr E-Mailprogramm sollte auch immer einen sauberen Absender beinhalten. So weiss der Empfänger sofort, von wem er die E-Mail erhalten hat. Aus Marketingsicht ist es nicht opportun, wenn der Absender falsch oder irreführend ist. Wir erfassen deshalb noch:

Tipp: Senden Sie nach der Konfiguration eine E-Mail an sich selbst, um das Ergebnis Ihrer Einstellungen zu kontrollieren.
Grundsätzlich sollte man noch eine Signatur erfassen. Anstatt bei jeder E-Mail noch mit freundlichen Grüssen, Name und Firmenname mit Adresse zu schreiben, kann das E-Mailprogramm diese Signatur automatisch der E-Mail hinzufügen.

Je nach E-Mailprogramm und eigener Bedürfnisse gibt es viele Einstellungen mehr.

Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Internet-Dienstleistungen
Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert. Sein Profil bei Google+
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