Online-Marketing Checkliste
Dateitypen für das WWW
Als Web-Dienstleister bekommt man oftmals die falschen Dateitypen. In der Folge ein paar Tipps für die richtige Auswahl des Dateityps.
- GIF-Dateien
GIF steht für Graphical Interchange Format. Dieses Grafikformat zeichnet sich vor allem durch folgende Merkmale aus:
- Wird beim Speichern automatisch verlustfrei komprimiert
- Kann max. 256 Farben darstellen. Eignet sich also weniger für Fotos, sondern eher für Werbebanner, Logos und Skizzen
- Kann transparent sein
- Lässt sich animieren/bewegen und deshalb für einfache Animationen verwenden
- Wird auch für Werbebanner eingesetzt
- JPG resp. JPEG-Dateien
JPEG steht für Joint Photographic Expert Group. Dieses Grafikformat ist ein Standard für die Darstellung und Komprimierung von Bildern. Die Merkmale:
- Kann bis zu 16.7 Millionen Farben darstellen und eignet sich also auch für Bilder mit sehr feinen Farbverläufen
- Ist quasi das Standardformat von den meisten Kameras
- Ermöglicht eine sehr hohe Bildkomprimierung (mit Verlust)
- Lässt sich nicht animieren
- Kann nicht transparent sein
- Wird auch für Werbebanner eingesetzt
- PNG-Dateien
Steht für Portable Networks Graphics. Dieses neuere Grafikformat eignet sich für fast alle Belange. Die Merkmale:
- Wird beim Speichern automatisch verlustfrei komprimiert
- Kann bis zu 16.7 Millionen Farben darstellen und eignet sich also auch für Bilder mit feinen Farbverläufen
- Kann eingeschränkt animiert werden
- Kann transparent sein
- Wird auch für Werbebanner eingesetzt
- PDF-Dateien
PDF steht für Portable Document Format. PDF ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Texte und Bilder. Das Ziel war es, ein Dateiformat zu schaffen, mit dem es möglich ist, digitale Dokumente unabhängig von einem bestimmten Textverarbeitungsprogramm resp. Betriebssystem originalgetreu zu benutzen.
Verwenden Sie dieses Format nicht als Ersatz für Webinhalte!
PDF-Dateien eignen sich lediglich als Downloads z. B. für folgende Anwendungen: sauber druckbare Unterlagen, Mediadaten, eBooks.
- DOC-Dateien
Die Erweiterung .DOC ist sicherlich für das Wordformat bekannt. Dieses Format eignet sich nicht für das Internet. (Ausnahme: Sie bieten einen Download an, indem Sie darauf hinweisen, dass Sie die Datei zusätzlich im Word-Format anbieten.)
Dieses Format eignet sich nur um Texte an Ihren Webdienstleister zuzustellen. Der wird dann daraus HTML-Dateien erstellen oder die Texte in Datenbanken (ggf. via Content-Management-Systemen) ablegen.
Erstellen Sie auch keine HTML-Dateien aus Word heraus. Dafür eignen sich spezialisierte Produkte weitaus besser.
- Komprimierte Dateien wie .ZIP und .RAR verwenden
Anstatt an eine E-Mail mühsam Datei an Datei anzuhängen (und damit ggf. zu grosse E-Mailanhänge zu generieren) komprimieren Sie die Dateien zu einer Einzigen. Dazu eignen sich Komprimierprogramme wie z. B. Winzip oder Winrar.
Weitere Hinweise
- HTML-Dateien
Steht für Hyper Text Markup Language. Diese Dateien enthalten Formatierungsanweisungen, Texte und eingebettete Grafiken für die klassischen Internetseiten.
- SWF-Dateien
Eine weitere Technik um Werbebanner anzuzeigen ist der Einsatz von Flash-Dateien. Dieses Vorgehen bietet technisch gesehen die meisten interaktiven Möglichkeiten an.
- Die Grafik Grafik sein lassen
Bilder, Fotos, Logos müssen in einem der drei oben erwähnten Grafikformaten gespeichert sein. Also bitte Datei nicht zuerst in ein Worddokument oder eine PDF-Datei einbetten.
- Exoten vermeiden
Vermeiden Sie die Verwendung exotischer Dateiformate. Praktisch jedes Grafikprogramm kann in den oben erwähnten Grafikformaten speichern.
Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Internet-Dienstleistungen
Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert.
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