Online-Marketing Checkliste
Langfristige Follow-Up-Strategie für Berater und Naturheilärzte
Wie können Berater mit potentiellen Kunden regelmässig in Kontakt treten? Mit dieser hier vorgestellten Online-Marketing-Strategie geht es darum, einem potentiellen Kunden ein Geschenk zu unterbreiten und gleichzeitig die eigene Kompetenz zu beweisen. Da sich Vertrauen nur über mehrere Kontakte aufbaut, wird der Follow-Up-Autoresponder den Interessenten über einen längeren Zeitrahmen mit nützlichen E-Mails bedienen.
Eine bekannte Marketingthese besagt, dass potentielle Kunden erst ab dem fünften bis siebten Kontakt Vertrauen in eine Firma aufgebaut haben und erst dann zu einem Kauf entschlossen sind. Mit diesem hier vorgestellten Modell
stellt man regelmässige Kontakte per E-Mail her. Diese E-Mails dürfen keine plumpe Werbung, sondern interessante Infos für die Interessenten beinhalten. Konkret geht es darum, sich regelmässig beim potentiellen Kunden mit
relevanten Infos zu melden, um bei konkretem Bedarf als potentieller Lieferant einbezogen zu werden.
Voraussetzungen
Zielgruppe
- Unternehmensberater
- Selbständige Berater, die ein internetbasierendes Marketing aufbauen wollen
- Naturheilärzte wie z. B. Homöopathen mit eigener Praxis
Vorbereitung
- Vorbereitung: Handbuch erstellen
Der Berater erstellt ein Textdokument mit ca. 50 A4-Seiten. Dieses Dokument umfasst rund 47 zeitlose Tipps und Tricks zu seinem spezifischen Thema. Alle Tipps müssen für die potentielle Kundschaft sehr nützlich und klar verständlich sein.
(Ohne Fachchinesisch)
- PDF-Report erstellen
Nun wird ein PDF-Report mit ca. 15 bis 20 Seiten erstellt. Der Report soll einen Titel in der Art „11 Tipps wie Sie ...“ lauten und wird die ersten 11 Tipps aus dem Handbuch enthalten. Man verwende eine professionelle Vorlage, damit der Report gut aussieht und perfekt ausgedruckt werden kann. Auch das Titelbild sollte professionell sein. Ein Foto des Beraters muss unbedingt ersichtlich sein, ev. sogar als Logo mit Foto im Seitenfuss. Ggf. muss ein Grafiker für das Design eingesetzt werden.
- Follow-Up-Autoresponder installieren und konfigurieren
Ein leistungsfähiger Follow-Up-Autoresponder wird eingerichtet und mit der Website vernetzt.
- Website bearbeiten, Squeeze-Page erstellen
Direkt auf der Homepage der eigenen Webpräsenz wird ein Formular zur Bestellung des kostenlosen Reports integriert (Squeeze-Page). Sobald jemand seinen Namen und seine E-Mailadresse erfasst hat, erscheint eine Dankeseite, mit dem Hinweis, wie es weitergeht.
- Doppeltes Opt-in
Der Interessent erhält eine E-Mail, worin er einen Link anklicken muss. Damit wird seine Adresse im Follow-Up-System aktiviert.
(Diese Massnahmen schützt vor Missbrauch der E-Mailadresse)
- PDF-Report Versand
Nachdem der Empfänger den Link angeklickt hat, wird der versprochene Report verschickt resp. zum Download angeboten.
- Nach 7 Tagen
erhält der Interessent eine E-Mail mit einem weiteren nützlichen Tipp. Dann wird dem Interessent für den Download gedankt und gefragt, ob er sich schon mit dem Thema befassen konnte. Es wird ihm angeboten, dass man telefonisch
gerne zur Verfügung steht, um allfällige Fragen zu klären.
- Nach weiteren 14 Tagen
erhält der Interessent eine weitere E-Mails mit einem nützlichen Tipp aus dem bereits oben erwähnten Handbuch und dem Hinweis, dass man auch für E-Mailanfragen gerne zur Verfügung steht.
- Nach weiteren 30 Tagen
erhält der Empfänger eine weitere E-Mail mit einem nützlichen Tipp. Alle 30 Tage wiederholt sich nun das Prozedere.
Weitere Hinweise zu den einzelnen E-Mails
- Foto
Jede E-Mail muss ein gutes Foto des Beraters beinhalten, um auch optisch das Vertrauen in den Absender aufzubauen.
- 25% Regel
In jede vierte E-Mail kann man auch mal Werbung einbauen. Sei es in Form von Eigenwerbung oder man bietet ein Produkt an, welches man mit guten Glauben empfehlen kann und den Leser eigentlich interessieren müsste. Wird die Empfehlung noch mit einem Affiliatelink versehen, kann man damit sogar noch ein Nebenverdienst aufbauen. (Buch von Amazon, eBooks, Online-Kurs, etc.)
- Multimedial
Um die E-Mails interessanter zu machen und den Berater etwas mehr Profil zu geben, können auch Links zu einem kleinen Film, zu einer Sounddatei oder zu einem PDF-Poster integriert werden.
- Als Newsletter verwenden
Sollte es eine geeignete Situation geben, so kann man die Empfänger auch mal ausserhalb des 30-Tage-Rhythmus anschreiben. Beispiele: Weihnachtsgruss, Einladung zu einem Event, spezielles zeitbeschränktes Angebot.
- Regelmässiger Versand
Die potenziellen Kunden sollen mindestens alle 30 Tage angeschrieben werden, damit man gut in Erinnerung bleibt. Sollte der Interessent in dieser Zeit ein Bedürfnis haben, so kann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Kontakt gerechnet werden. Die zeitlichen Abstände sollten nicht zu eng sein, damit der Empfänger sich nicht genervt fühlt. Mit dem empfohlenen Handbuch und dem entsprechenden Rhythmus kann man den Empfänger drei Jahre begleiten.
- Aus der Liste löschen
Sollte der Empfänger Kontakt aufgenommen haben oder sogar Kunde geworden sein, so kann man seine Adresse aus dem Verteiler löschen und in einen weiteren Verteiler namens Kunden hinzufügen.
Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Website-Promotion
Über den Autor: Walter B. Walser ist Internet-Kaufmann. Er lebt seit 17 Jahren vom Internet, beratet KMUs im Zusammenhang mit deren Internetauftritt und hat sich auf die Website-Promotion (Traffic-Generierung) spezialisiert.
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